Reisen





Radtour durch Italien und Sizilien

Auftakt der über 2.538 Kilometer langen Fahrradtour war Plattling, nahe Passau. Innerhalb eines Monats, vom 20. Juni 2010 bis zum 21. Juli 2010 radelten wir durch Österreich, überquerten die Alpen und durchfuhren Italien und Sizilien, den "Stiefel samt Fußball", mit dem Ziel Palermo. Hauptziele auf der Reise waren Venedig, Rom und Neapel.

Nach langer Zugfahrt und ein paar Kilometern mit dem Rad raubte uns das viertelstündige Kirchengeläut bereits in der ersten Nacht den Schlaf. Bei Regen und trübem Wetter, mit Nacktschnecken in Taschen, Schuhen und am Lenker bahnten wir unseren Weg Richtung Österreich.

Großglockner Hochalpenstraße

Uns standen noch viele weitere Pässe bevor, die wir sowohl beabsichtigt als auch unbeabsichtigt mitnahmen. Nicht nur der Blick auf die traumhafte Landschaft, sondern auch die abenteuerlichen Abfahrten mit Geschwindigkeiten jenseits der 70 km/h reizten uns stets. Welch ein wundervolles Gefühl, sich mit unseren schwer beladenen "Packeseln" in die Kurven zu legen ... So überquerten wir den Plöckenpass und damit auf rund 1.300 Höhenmetern die Grenze Italiens.

Kreativer Schattenspender

In Venedig, unserem ersten großen Ziel, pausierten wir für drei Tage und erkundeten die "Insel" mit ihren Wasserstraßen und Gondeln, a la "Venezia, La Luna e Tu".

"Viele Wege führen nach Rom." Nach weiteren anstrengenden Tagen auf dem Rad regenerierten wir uns in der Hauptstadt Italiens. Sehenswürdigkeiten wie das Colosseum, das Pantheon und vieles mehr hielten uns jedoch auf Trab – natürlich mit dem Fahrrad!

Vulkan "Vesuv"

Abschnittsweise waren die Straßen so schlecht, dass wir kaum noch über Löcher, herabgefallene Steine oder Unebenheiten klagten, sondern tatsächlich ganze Stücke der Straße fehlten. Eine Straßenpassage war aufgrund eines Erdrutsches so spektakulär zerstört, dass wir auf dem rechten Bordstein neben dem Abgrund entlang balancieren mussten.

Am Meer entlang ...

Ostfriesischer Kurier vom 20.10.2010

Artikel im Ostfriesischen Kurier

Nordwest-Zeitung vom 13.11.2010

Artikel in der Nordwest-Zeitung

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